Gamescom 2017

El Presidente kehrt zurück: Tropico 6 auf der gamescom

Geschrieben von Jan

In Tropico 6 können die Gamer wieder in die Rolle von El Presidente, dem diktatorischen Herrscher von Tropico schlüpfen. Auf der gamescom haben wir erste Eindrücke von Kalypso Media bekommen.

Er ist wieder da! El Presidente übernimmt wieder das Zepter auf Tropico und zeigt, wie Inselparadies geht. Oder Inseldiktatur. Das liegt ganz in den Händen der Spieler. Der sechste Teil der Serie bringt dabei einige Neuerungen in das etablierte Franchise, ohne dabei auf den Charme der Vorgänger zu verzichten.

Dabei ist das grundlegende Spielprinzip dasselbe wie bei den Vorgängern. Je nach Szenario beginnt man auf einer Insel, mit einigen Betrieben, Wohngebäuden und natürlich dem Palast von El Presidente. Durch den Export von Waren und die Zuwanderung neuer Arbeiter wächst der kleine Staat Tropico zu einer Wirtschaftsmacht an. Militär, Wissenschaft, Sicherheit, Gesundheit und Pressefreiheit sind weitere Themen, mit denen man sich als Herrscher befassen muss. Und dann gibt es da natürlich noch die Politik. Wie im Vorgänger, ist das Spiel in vier Ären eingeteilt, die man durchlaufen kann und in denen es neue Technologien gibt.  Mit über 150 Gebäuden gibt es reichliche Möglichkeiten, die Inselrepublik seinen eigenen Bedürfnissen anzupassen und die eigenen Vorstellungen umzusetzen.

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Was ist also neu im sechsten Ableger der Tropico Reihe? Zum einen wäre da, dass es zum ersten Mal Inselgruppen gibt. Beginnt man, so ist die Republik Tropico auf eine Insel der Gruppe beschränkt. Möchte man an die ertragreichen Böden und  Minen oder neue Baufläche kommen, muss man – wortwörtlich – eine Brücke zu diesen Inseln errichten. Auf diese ergibt sich ein Umdenken bei der Planung der Bebauung der Inseln, im Vergleich zu den Vorgängern. Über die Brücken können wir entsprechend auch die Waren und Rohstoffe zwischen den Inseln transportieren.

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Und wo wir gerade beim Thema transportieren sind: Auch hier gibt es massive Neuerungen. War es in den Vorgängern so, dass man Verkehrsengpässe durch das einfache Errichten von Fuhrpärken lösen konnte, muss man in Tropico 6 mit Bussen, Taxen und Seilbahnen durch arbeiten um die Tropicaner und auch die Touristen auf der Insel zu bewegen. Dazu kommt die neue Möglichkeit Tunnel zu bauen, sowie die bereits erwähnten Brücken.

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Auch neu ist die Spion-Akademie. Dieses Spielzeug ermöglicht dem Spieler eine Reihe von Eingriffen, alle zum Wohle Tropicos. Der Brisanteste ist dabei wohl der Diebstahl von Wahrzeichen fremder Länder. Dabei erledigt man eine Reihe von Aufträgen, mit denen die Spione die nötigen Schritte zum Import des fremden Kulturguts einleiten. Ist dies geschafft, erscheint das Wahrzeichen als platzierbares Gebäude im Baumenü, per Hubschrauber wird es dann eingeflogen und bietet, je nach Art, verschiedene Boni für die Republik. Auf diese Weise ist es endlich möglich, den Eiffelturm auf Tropico zu bewundern. Und das vor dem Panorama eines wundervollen Palmenstrands.

Auf  vielfachen Wunsch der Community, kehrten auch die Wahlkampfreden zurück, die zuletzt in Tropico 4 Bestandteil waren. Hier ergibt sich die Möglichkeit, unhaltbare Versprechung zu machen, um zumindest eine weitere Wahlperiode als Presidente über Tropico zu herrschen zu können. Das System soll dabei überarbeitet und erweitert worden sein.
Welche weiteren Neuerungen das Spiel bringt, wird sich in der weiteren Zeit bis zum Release zeigen. Dieser ist mit dem Jahr 2018 nur grob angegeben.

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