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Sony verdient mit bei der Xbox One!

Geschrieben von Michael Fuchs

Microsoft hat sich mit der Xbox One bei vielen Gamern nicht gerade sehr beliebt gemacht. Ob das jetzt der Kinect-Zwang ist, die DRM-Maßnahmen, Gebrauchtspielsperre oder die fehlende Möglichkeit, Spiele an Freunde zu verleihen. Das gute an der Xbox One ist, nicht der Name oder das Aussehen, sondern das Blu-Ray Laufwerk.

Somit kann man sich gemütlich Abends einen Blu-Ray Film reinziehen ohne extra dafür ein Gerät zu haben. Da freut sich auch Sony und macht schon mal den Geldbeutel auf. Als Teil der Blu-Ray Group hat Sony damals den Blu-Ray Standard mitentwickelt. Microsoft hat sich für einen anderen Weg entschieden und hat an der HD-DVD mitgewirkt. Für die HD-DVD war aber Anfang 2008 Schluss, als Wal-Mart diese aus dem Sortiment nahm.

Anfang 2012, wurde ein Konsortium von den Blu-Ray Entwicklern gebildet, um die Lizenzabgaben für die Technology Zentral zu entscheiden. Dieses Konsortium erhält die Lizenzgebühren für die Blu-Ray und für die entsprechenden Technologien.

  • Blu-Ray Player: 9 US Dollar
  • Abspiel Software: 2 US Dollar
  • Blu-Ray Film: 9,75 US Cent
  • Blu-Ray Disc: 1 US Cent

Die Xbox 360 wurde laut Wikipedia 76 Millionen mal verkauft. Pro Konsole kann man sagen, es wurden 10 Spiele gekauft. Rechnet man sich das nun hoch und rechnet es für die Xbox One aus, kommt folgendes zusammen: 843 Millionen US-Dollar muss Microsoft an das One-Blue Konsortium bezahlen für die Blu-Ray Technologie und Discs.

Sony freut sich somit, weil diese zu diesem Konsortium gehören. Zwar gehen nicht die gesamten 843 Millionen US Dollar an Sony, aber ein gutes Stück vom Kuchen bekommen sie trotzdem.

Diese 843 Millionen US Dollar sind zwar reine Schätzung, weil die Xbox One noch nicht verkauft wird, verkauft sie sich aber so gut wie die Xbox 360, dann kommen diese Zahlen zusammen.

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