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Skill mal anders: Bloodborne ohne Dodge-Move durchgespielt

Geschrieben von Oliver Baumann

Da in Bloodborne das Blocken mit Schilden nicht wirklich eine Option ist, greifen Spieler gerne mal auf Ausweichschritte (Dash) und Hechtsprünge (Dodge) zurück um in diesem nicht unbedingt einfachen Spiel den eigenen Jäger doch noch am Leben zu erhalten. Der Reddit-User Tolomeo wollte herausfinden ob man auf solche doch recht praktischen Techniken verzichten kann. Auf Youtube kann man sich seinen Erfolg anschauen.

Bloodborne ist nicht gerade ein einfaches Spiel. Und im Gegensatz zur Souls-Reihe entschied sich FromSoftware bei diesem Spiel, dass der Einsatz von Schildern oder ähnlichen Gegenständen zur Verteidigung nicht so toll reinpasse. Zugegeben: selbst der Schwarze Ritter (nein, nicht Batman) passt nicht so ganz in dieses Gothic-Setting hinein. Wer am Leben bleiben will, der muss versuchen feindlichen Angriffen auszuweichen. Sei es durch ducken, hechten oder was auch immer.

Tolomeo dachte sich, dass man doch versuchen könnte das Spiel zusammen mit dem DLC (The Old Hunters) einfach mal ohne den Einsatz der typischen Überlebenstechniken durchzuspielen. Neben einer hohen Expertise in diesem Spiel ist vor allem eines wichtig: Sprinten. Einen derartigen Lauf schafft man natürlich nicht indem man stur stehen bleibt und auf den Gegner einprügelt. Man muss wissen, wann man die Beine in die Hand nehmen muss um von den gegnerischen Angriffen rechtzeitig wegzukommen. Und dieses Wissen richtig umsetzten schadet auch nicht gerade.

Nach eigenen Angaben findet die hausgemachte Challenge in NG+6 statt (also der sechste Neustart), wodurch die Gegner schon ein gutes Stück taffer sind. Der Charakter selbst ist gerade mal auf Level 4. Außerdem hat er sich zwar das Recht herausgenommen Sprünge und den Backstep einzusetzten (eigene Challenge = eigene Regeln), auf diese habe er aber verzichtet, da sie sich nicht rentiert hätten. Der Sprint wäre die bessere Methode gewesen um den Angriffen auszuweichen.

Die Bosse aus dem DLC seien die schwersten für diese Challenge gewesen. An den Bossen Ludwig, Laurence und Orphan of Kos sei er jeweils 9 Stunden, 7 Stunden und 6 Stunden lang gesessen bis die Versuche geklappt haben. Shadows of Yharnam und Gehrman waren hingegen die schwersten aus dem Hauptspiel, bei denen er sich jeweils 4 Stunden lang die Zähne ausbiss.

Um zukünftige Bloodborne Spielern nicht zu sehr zu spoilern oder gar einzuschüchtern zeigt das Video den Bosskampf gegen den ersten Boss Celtic Beast:

Tolomeo hat alle Bosskämpfe dokumentiert. Diese sind praktischer Weise als Playlist zusammen gefasst: Playlist mit allen Bosskills

Und wie schaut es bei euch aus? Konntet ihr auch schon anderen mit euren spielerischen Künsten beeindrucken? Denkt ihr euch gerne mal eine eigene Challenges aufs? Über Kommentare mit Meinungen und Anekdoten aus eurer „Gamer-Karriere“ würden wir uns sehr freuen.

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