Equipment Testbericht

Das Lioncast LX16 Pro Headset im Test (Unterschiede zum Vorgänger)

Geschrieben von David Scheuß

Ich habe für euch die Erweiterung des Headsets Lioncast LX16 ausprobiert und möchte neben den bereits bekannten Infos aus dem Test des Vorgängers, auch die Punkte aufweisen, die sich bei dem Nachfolger geändert bzw. verbessert oder vielleicht verschlechtert haben.

Wer den Test des Vorgängers nicht gesehen hat, darf einmal hier klicken 🙂

Vorweg möchte ich noch hinzufügen, dass ich nicht noch einmal stumpf die selben Punkte erläutere, die im Test mit dem LX16 aufgeführt sind, außer natürlich es hat sich stark verbessert oder es ist eben nichts passiert ggf. sogar schlimmer geworden.

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Verpackung & Anschluss

Die Verpackung des LX16 Pro ist tatsächlich hochwertiger als sein Vorgänger. Hier sieht man auch von außen, dass es sich hier um ein besseres Headset handelt. Es zählen aber auch die inneren Werte 😉
Lioncast ist gut darin, seine Produkte stabil und kompakt zu verpacken. Neben den beiden runden Tesaaufklebern, die mit einem scharfen Gegenstand aufgeschnitten werden müssen, lässt sich der komplette Inhalt ohne weitere Mühen entnehmen. Exakt wie beim Vorgänger. Ich habe diesen zwar nicht bei mir oder selber testen können, dennoch gehe ich davon aus, dass aufgrund des Equipments und der Größe der Verpackung beide Headsets gleich verpackt sind. Fassen wir also zusammen: Design der Verpackung ist besser, das Herausnehmen aber wie immer. (Wir sollten die Kategorie “Herausnehmbarkeit” einführen).

Haben wir neue Kabel? Eine erweiterte Bedienung? Ein zweites Mikro rechts? Um es kurz zu sagen: Nein. Nichts neues. Wenn man die Verpackung vorher nicht sieht, kann man nicht direkt sagen, wo die Verbesserungen zum Vorgänger liegen. Naja, es ist blau statt rot. Und das Mikro ist leicht angeändert worden, muss man hier Fairnesshalber sagen. Ansonsten sind die selben Kabel vorhanden, wie auch beim LX16. Die Neuerungen müssen also bei Benutzung des Headsets zu finden sein. Ach ja, das Kabel ist mit seinen 4,5 Metern für den PC eindeutig zu lang aber da es auch für Konsolen konzipiert ist, kann man darüber locker hinweg sehen, wenn man im Vorfeld das Kabel ordentlich verlegt.

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Qualität & Fähigkeiten

Als ich den Test vom LX16 gelesen habe, hatte ich mir Sorgen über die Ohrmuschel und den Sound gemacht, den das alte Headset wiedergibt. Nicht einwandfreier Sound und eine zu kleine Ohrmuschel wurde dort als einer der wirklich wenigen negativen Punkte angegeben. Und prompt sah ich mich mit den selben Problemen konfrontiert. Der Sound war leicht kratzig, was mit dem Spektakel auf dem Bildschrim zu tun hat, da beim scrollen z.B. sich das Störgeräusch veränderte. Wo da die Ursache liegt, kann ich mir nur mit minderwertiger Hardware in den Ohrmuscheln erklären, die auf die Signale vom PC reagieren und nicht einwandfrei abgeschirmt oder unterdrückt werden. Die Ohrmuschel ist auch hier zu klein und macht sich bei längerem Spielen schnell bemerkbar.

Die Soundqualität an sich ist hervorragend und auch das Mikro gibt einen wunderbar klaren und deutlichen Ton von sich, wenn man aufnimmt oder mit anderen Leuten kommuniziert. Wie auch beim LX16 kann man mit der Fernbedienung am Kabel verschiedene Einstelungen vornehmen. Allerdings kam keine neue Funktion dazu, auch wenn ich mir eine Kompatibilitätsanpassung für Nintendo und die Wii gewünscht hätte 😛

Was hat Lioncast denn überhaupt als Verbesserung vorgesehen?

“Neben der Verbesserung der Klangwiedergabe und der Sprachqualität lag das Hauptaugenmerk auf leichten und hochwertigen Komponenten, die für ein Maximum an Tragekomfort sorgen.”

Okay, leicht ist das Headset und auch die Sprachqualität ist sehr hoch. Ob diese besser im Vergleich zum LX16 ist, kann ich nicht sagen aber der Tragekomfort und die Klangwiedergabe ist offenbar nicht wie gewollt verbessert worden. Jedenfalls sehe ich dies immer noch als eines der größten Mankos der LX16 Headsets.

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Zusammenfassung & Fazit

So, WAS hat sich denn hier jetzt überhaupt geändert? Zu welchem Preis sind beide Headsets zu haben und was soll ich nehmen? Auf Amazon ist der Vorgänger mit 33,90€ und der Nachfolger mit 39,95€ deklariert. Wo stecken die 6,05€? Im Kabel und in der Verpackung. Wo beim Lx16 3,6 Meter vorhanden sind, besitzt das LX16 Pro 4,5 Meter. Die Funktionen, die das Headset besitzt verändern sich aber nicht. Ob sich die Qualität in Sachen Sound und Mikro verbessert hat, kann ich nicht sagen, da ich den Vorgänger nie in der Hand oder am Ohr hatte. Prinzipiell gehe ich aber davon aus, dass sich dort, wenn auch kaum feststellbar, auch etwas getan hat.

Mein Fazit?

Auch wenn sich der Test etwas negativ anhört, liegt das nur am Umstand, dass sich das neue LX16 Pro gegenüber dem Vorgänger kaum geändert hat. Dafür hat man den Preis aber sehr human angepasst und nicht 20€ draufgekloppt, nur weil es “neuer” ist, wie es oft woanders immer wieder gesehen wird.

Ohne Witz, ihr bekommt hier ein supergeniales Headset für unter 40€. Verschiedenste Einstellungsmöglichkeiten, guter Sound, wenn es nicht gerade komplett still ist und man das Kratzen hört, hervorragendes Mikro und ihr könnt das Headset direkt an Konsolen anschließen. Für die Summe ein absolut gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Zum Zeitpunkt des Testes, gab es eine Preissenkung von 20%. Auch wenn hier steht, dass Headset kostet 49,95 Euro ist es, derzeit, reduziert auf 39,95 Euro. Was leider nicht in der automatischen Preisanzeige dargestellt wird.

 

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Dafür gibt es von Lets-Plays.de die Note 4,33 von 5 und die Silberauszeichnung!

 

silber

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John
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John

Hey erstmal!
Danke für den super Test! Genau so muss ein Test aussehen, schön strukturiert und viel Content. Ihr habt mir auf jeden Fall weitergeholfen! Ich schau mal wieder vorbei.

John