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Facebook Oculus Deal innerhalb von 3 Tagen

Geschrieben von Michael Fuchs

Die Macher von der Oculus Rift wollten das Unternehmen nicht verkaufen. So sagt es Brendan Iribe und Plamer Luckey, die Gründer. Es vergingen nicht Monate wo der Deal geplant wurde. Keine großen Verhandlungen. Keine dutzende Besucher. Einfach nur 72 Stunden im Facebook Hauptquartier und 2 Milliarden US-Dollar auf dem Tisch und schon hat die Firma den Eigentümer gewechselt.

Jetzt kann man unterschiedliche Wege gehen. Facebook hat sich perfekt angeboten, wo Brendan und Plamer einfach gesehen haben, dass Facebook der passende Partner für die Zukunft sei. Oder man hat die 2 Milliarden gesehen und sich gedacht, scheiß drauf – machen wir einen drauf.

Die Meldung hat viele schockiert. Nicht nur die Gamer Szene, sondern auch die Finanzwelt. Der Aktienpreise von Facebook sind nach dem Deal um rund 7% nach unten gegangen und “Profis” sagen, es war kein guter Deal für Facebook. Mark Zuckerberg sagt selber, es war eine Investition für die Zukunft.

Wir haben den Deal mit Facebook in drei Tagen abgeschlossen. So beschleunigt war alles. Wir schlossen uns im Facebook-Hauptquartier ein und machten den Deal. Ich habe nun schon mehrere dieser Deals erlebt und sie dauern normalerweise Monate. Diesmal war es nach drei Tagen erledigt. Das ist unglaublich.

Mark war wirklich interessiert an dem, was wir machen. Er war fasziniert wie jeder andere in der Geek-Community, oder der Gaming-Community. Er war wirklich begeistert, wie wir dieses Ding zum Laufen bringen. Er traf das Team. Er sah die neuesten Demos. Wir sprachen über unsere Vision. Es ging darum einander und die Vision besser kennen zu lernen und Freunde zu werden. Er und ich wurden wirklich gute Freunde, Palmer hat ihn ebenfalls getroffen. Und dann fragte er, “Wie kann ich helfen? Wie kann Facebook euch helfen?”

So der Oculus Chef Brendan Iribe.

Erinnert leicht an den Facebook Film. Die Facebook Gründer Mark Zuckerberg und Eduardo Saverin treffen sich mit Sean Parker. Mark total begeistert und Sean haut einfach raus, wie geil es doch sein kann. Kommt nach Silicon Valley und macht euer Ding.

So anscheinend auch bei Oculus. Alle ins Facebook Hauptquartier, Mark erzählt Brendan und Plamer wie geil es doch sein kann, kommt doch zu uns, lasst uns zusammen arbeiten und hier habt ihr mal 2 Milliarden US-Dollar. Schnell verdientes Geld eben. Farmville in 3D – wir warten! Aber die Frage ist, wie viele möchten noch eine Oculus Rift nach der Übernahme?

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Icke
Icke
6 Jahre zuvor

Also jetzt mal im Ernst, ich glaube es ist ziemlich egal, wem die Firmal letzendlich gehört. Schließlich wird Mark Zuckerberg nicht der einzige sein, der “Missbrauch” mit Daten betreibt, wenn er es überhaupt tut. Hört auf, alles übel auf eine Person zu schieben.