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Die LAN-Party Steuer kommt!

Geschrieben von Michael Fuchs

Wenigstens in Schweden, denn hier setzt die Regierung LAN-Partys gleich mit Münzautomaten. So sagt es Johan Röhr, General Counsel von Gambling Board, der verantwortlichen Behörde:

In den Augen des Gesetzes sind das auch nur Münzautomaten. Es gibt da keinen Unterschied.

Den Betreibern von LAN-Partys, wie z.B. der DreamHACK welches dieses Jahr in Schweden statt findet, erfreut dies sicherlich nicht. Mit bis zu zehn Teilnehmern, muss der Betreiber 300 Euro an die Schwedische Behörde abdrücken. Bis zu 25 Teilnehmern sogar 1150 Euro. Und wenn mehr Gamer an einem Ort zocken, sogar von bis zu 3800 Euro.

Erik de Basso, Accounting Manager des LAN-Party Veranstalters Inferno Online sagt dazu nur:

Sie setzen unser Geschäft mit Spielautomaten in Kneipen gleich. Natürlich ist man da angepisst.

Aber für die Schweden sind LAN-Partys eben eine Art Casino oder sogar nur eine Kneipe, wo lauter Münzautomaten stehen. Münzautomaten, wo man keine Münzen hineinwerfen muss, Münzautomaten mit Tastaturen, Mäusen, Headsets und mehr. Geht es Schweden gerade schlecht, oder wie kommt man auf so eine Idee? Ob sich die neue Vorschrift durchsetzen wird, ob sich viele LAN-Party Veranstalter sich daran halten und wie sich das ganze entwickelt, werden wir wohl erst in der nächsten Zeit sehen. Hoffen aber, andere Regierungen nehmen sich daran kein Beispiel, wie man Geld verdienen kann.

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