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10 Dinge die Ubisoft beim nächsten Assassin’s Creed richtig machen sollte

Geschrieben von Stefan Aigner

Wir alle kennen die Assassinen Reihe von Ubisoft also glauben wir nicht, dass hier eine große Einleitung von Nöten ist. Wir alle wissen, dass sie ihre guten und schlechten Seiten haben. Die letzten Jahre haben jedoch bewiesen, dass Ubisoft hin und wieder zu guten Einfällen im Stande ist.

Also ohne weitere Vorreden: hier sind die 10 Dinge die Ubisoft beim nächsten Assassin’s Creed richtig machen sollte.

1.) Ein Setting im feudalen Japan

Wir beginnen mit einem Punkt, bei dem zwar schon bekannt ist, dass er sich nicht erfüllt, jedoch ist der Wunsch danach so groß, dass er sich in jeder guten AC Top 10 finden muss. Wir wissen wirklich nicht warum Ubisoft auf diesen Zug noch nicht aufgesprungen ist.
Denkt darüber nach: Assassin’s Creed, Samurais, Ninjas, JA BITTE!

2.) Neugelegten Fokus auf Singleplayer beibehalten

Wenn Syndicate eines gezeigt hat, dann das es dem Spiel sehr gut getan hat, auf den Multiplayer zu verzichten. Vorbei sind die Tage vom virtuellen Fangen-Spiel wie bei Brotherhood und vorbei sind auch die Tage vom nicht ganz so gut durchdachten Koop-Modus von Unity. Die freigewordenen Ressourcen haben Syndicate geholfen eine runde und bessere Singleplayer Erfahrung zu schaffen. Weiter so Ubisoft.

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3.) Einen Grund sich für die “Jetzt-Zeit” zu interessieren

Vielleicht sind wir ja die Einzigen aber wir mochte die “Jetzt-Zeit” Storyline um Desmond, William und Lucy. Ubisoft sieht das wohl etwas anders und so hat man nach AC3 und dem Tod von Mr. Miles die “Heute”Portion des Spiels hart gekürzt. Von der Egoperspektive im Büroerkundungssimulator von Black Flagg und Rogue zu den Videobits in Unity und Sydicate, all das wirkt halbherzig und Ideenlos. Ein neuer Protagonist gehört in die Neuzeit.

4.) Eine Verlinkung zum anstehenden AC Film

Eine bessere Chance wird sich wohl kaum bieten, um weitere Medien einzubauen. Es muss ja keine direkte Verlinkung sein wie der gleiche Hauptcharakter oder die selbe Zeitspanne. Leichte Hinweise und Easter Eggs reichen uns ja meistens schon. Wir erinneren damals an das Email-System in Brotherhood, aus dem man so manches Hintergrunddetail rauslesen konnte. Es war nicht viel, aber wir fanden es spannend. Ein einfacher Beweis, dass hier im selben Universum agiert wird, reicht uns!

5.) Eine glaubhafte Implementierung von Gameplaymechaniken

Zugegeben, ein Batman-Greifhaken war schon in Syndicate absolut unglaubhaft, ebenso wie die Leonardo DaVinci Handpistole in den Ezio-Teilen. Aber die Mechaniken haben das Spielgefühl verbessert und sie haben verdammt nochmal Spaß gemacht! Der nächste AC Teil soll ja nun Gerüchteküchenmäßig im alten Ägypten spielen, also soll sich Ubisoft doch bitte einen Weg einfallen lassen, solche Mechaniken zumindest halbwegs glaubhaft zu implementieren.

6.) Ein charismatischer Hauptcharakter

Ein Name ist mit der Assassin’s Creed Serie auf ewig verbunden. Ezio Auditore da Firenze, war ohne Zweifel der charismatischste und glaubhafteste Held den Ubisoft je hervorgebracht hat und seither versuchen sie vergebens an den Erfolg von damals anzuknüpfen. Altair und Connor waren stoische, stocksteife Miesepeter und guter Gott lasst uns gar nicht erst beginnen was bei Arno alles schief gelaufen ist. Mit den Frye Zwillingen geht Ubisoft zwar wieder in die richtige Richtung, doch ist es zu gezwungen für unseren Geschmack. Jacob markiert den liebenswerten Idioten wo er nur kann und Evie die todernste Superassassine.
Nennenswerte Ausnahme bildet hier Shay Cormac aus Rogue der uns die Dinge aus einer ganz anderen Perspektive erleben lässt.

7.) Die Rückkehr der Bruderschaft

Ok, ok, ok. Ja, Die Bruderschaft war absolut ÜBERMÄCHTIG in AC Brotherhood. Syndicate hat ja schon Schritte auf uns zu gemacht, indem sie die Rooks eingeführt haben. Was uns hier immer noch ein bisschen stört? Die Rooks sind eine Straßengang. Kein eingeschworener Geheimbund von Auftragsmördern und Freiheitskämpfern, sondern ein Haufen von Schlägern und Gangstern. Das Bruderschaftssystem war einsame Spitze und das Metagame, indem man seine Anwärter auf Missionen geschickt und dafür Ressourcen bekommen hat um den Orden wieder aufzubauen, eine willkommene Abwechslung. Warum nicht mehr von dem was funktioniert hat?

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8.) Eventuelle Rückkehr der Assassinengräber?

Für uns waren die Assassinengräber aus Teil 2 und Brotherhood (dort hießen sie dann Romulusverstecke) ein absolutes Highlight. Die Kombination aus Puzzeln und Parkoureinlagen waren eine tolle Abwechslung zu dem sonst sehr kampfbetonten Gameplay. Leider haben diese Einlagen in den letzten Jahren stark abgenommen oder sind ganz verschwunden. Also wir würden ihre Rückkehr feiern und wenn man von einem nächsten Ableger in Ägypten ausgeht, ist das ja nun wirklich nicht mehr schwer zu implementieren.

9.) Ein greifbarer und hassenswerter Antagonist

Ein guter Held steht und fällt mit einem glaubhaften Gegenüber. Besonders bei diesem Punkt sollte Ubisoft die Lauscher aufsperren und genau zuhören. Crawford Starrick war in unseren Augen ein absolut langweiliger Bösewicht der böse war… weil er böse war?
Bei allem Ernst sollte Ubisoft einen würdigen Gegenspieler erschaffen, dessen Gründe über das simple “Weltherrschafft, Unterdrückung, Unsterblichkeitsbla” der letzten Teile hinausgehen.

Wie bereits bei Punkt 6 greife ich hier gerne auf Shay Cormac zurück. Hier werden die Motivationen klar gezeigt und es wird ein Gefühl von Empathie vermittelt, welche bei den Standard-Bösewichten aus dem Ubisoft Handbuch einfach nicht aufkommen mag.

10.) Eine Rückkehr zu alten Formen

Beinahe alle Dinge die wir in den letzten 9 Punkten angesprochen haben, lassen sich hier zusammenfassen. Es muss einfach ein Weg gefunden werden, der alle alten Stärken der Assassin’s Creed Serie mit den geforderten Neuerungen kombiniert und auf dem Fundament das Syndicate gelegt hat, aufbaut.
Ein weiterer wichtiger Schritt in diese Richtung wurde bereits gemacht, mit dem Ende der jährlichen Releases. Mehr Zeit um das Spiel zu perfektionieren, umso geringer ist die Chance eines weiteren Unity-Debakels. Bis zum Release mag es nun etwas länger dauern, jedoch ist es schon jetzt ein freudigeres Warten als in den letzten Jahren.

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