Testbericht

Gaming-PCs – worauf kommt’s an?

Gaming-PC Wassergekühlt
Geschrieben von Michael Fuchs

Gaming-PCs – worauf kommt’s an?

Ein perfekter Gaming-PC ist der Traum eines jeden Zockers, doch für jeden Gamer sieht diese Perfektion ein wenig anders aus. Ein paar grobe Richtlinien gibt es allerdings dennoch an die man sich halten, bzw. an denen man sich orientieren kann.

Die Vorliebe für bestimmte Marken kann sich dabei schnell auch auf die entsprechenden Preise auswirken und man versteift sich schnell auf die falschen Bauteile. Klüger ist es meist ein System zu besorgen, welches sich gut aufrüsten lässt, damit sich einfacher Anpassungen vornehmen lassen. Denn High-End Hardware wird schnell sehr teuer, beeindruckt allerdings mit ihrer Leistung meist auch lange Zeit.

 

Gute Hardware im Gesamtpaket

Schnelle und leistungsstarke Systeme setzen sich aus vielen Komponenten zusammen. Ein guter Gamer-PC, wie man ihn etwa auf dieser Seite fertig finden kann, benötigt zunächst einmal einen starken Prozessor, eine gute Grafikkarte, ein solide Menge an Arbeitsspeicher, eine brauchbare Größe an Festplattenspeicher und die Kühlung eines solchen Systems sollte auch nicht vergessen werden. Diese ganzen Komponenten benötigen allerdings ordentlich Strom und daher sollten sie mit einem ebenso leistungsstarken Netzteil versorgt werden. Wer hier clever agieren will sorgt vor und nimmt gleich ein etwas leistungsstärkeres Netzteil und beugt somit dem Ärger vor, wenn er sein PC-System mit moderneren Komponenten oder eventuell einer zusätzlichen Grafikkarte aufrüstet.

 

Starke Beanspruchung der Komponenten

Gerade beim Gaming werden die Komponenten stark beansprucht und sollten daher mit einer entsprechenden Kühlung versehen sein. Zwar ist die normale Lüfterkühlung meist effizient genug, aber gerade wenn es besonders warm wird, kann die Leistung eins PCs schnell mal eingeschränkt werden oder durch höhere Temperaturen die Lebensdauer der Komponenten verkürzt werden. Die Standard-Lüfterkühlung kann dann schnell mal zur echten Geräuschbelastung werden, da sie bei hoher Beanspruchung auch entsprechend hochgefahren wird. Ein perfekter Gaming-PC ist deshalb meist mit einer guten Passiv-Kühlung oder mit einem Wasserkühlungssystem versehen, dadurch reduziert sich die Geräuschproduktion, besonders bei der Passivkühlung, erheblich.

 

Hochwertige Grafikkarten vor allem für 3D-Games wichtig

Wie zuvor erwähnt sind gute Grafikkarten heutzutage beim Gaming ein absolutes Muss, denn die derzeitigen Spiele fordern der Hardware schnelle und gute Leistungen ab, um den vielen Echtzeitberechnungen Herr zu werden. Gerade Grafikbomben wie The Witcher 3, die neuen Ableger von Battlefield oder Call of Duty, stecken immer wieder neue Maßstäbe und setzen die Anforderungen für die Hardware regelmäßig weiter nach oben. Gerade deshalb lohnt es sich bei einem Gaming-PC noch ein wenig Platz nach oben zu haben, um dann später mit wenig Aufwand den PC für aktuelle Spiele tauglich zu machen.

 

Falscher Stolz wird schnell teuer

Wer allerdings unbedingt die stärkste derzeit auf dem Markt verfügbare Hardware haben will, sollte sich auch damit eingehend befassen und Profis den Zusammenbau des Gerätes überlassen. Sparfüchse die sich ihr Traumsystem lieber selbst zusammenbauen wollen, sollten sich wenigstens von Profis Tipps und Tricks abholen, um bei den hochwertigen und teuren Bauteile nicht unnötig unsachgemäß zu handeln. Denn schnell ist falscher Stolz sehr teuer. Unsachgemäß verbaute Teile können kaputt gehen und andere Teile in Mitleidenschaft ziehen. Bereit zum Selbstbau, oder doch lieber den Rechner durch einen Experten zusammenbauen lassen?

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