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Facebook kauft Videostreaming Unternehmen und macht es dicht

Geschrieben von Michael

Die Überschrift klingt hart, ist aber üblicher Tobak in der Startup Welt. Denn große Unternehmen wie Google, Facebook oder auch Twitter kaufen “kleine” Unternehmen nicht wegen der Firma, sondern um an das Personal zu kommen. So auch beim neuesten Kauf. Denn Facebook hat Quickfire Networks gekauft zu einem unbekannten Kaufpreis.

Quickfire Networks bietet selber keine Videoplattform wie Twitch, YouTube oder MyVideo an sondnern erledigt das, was im Hintergrund anfällt. Also passende Software und Hardware für Videostreaming Anbieter. Facebook hat nach eigenen Angaben täglich mehr als 1 Milliarde Views bei Videos, die beim Social-Media Dienst gehostet werden.

Das ganze kostet Unmengen an Geld aber auch an Traffic. In Zeiten wo Kabelanbieter Geld von Google oder Facebook haben wollen, weil sie den meisten Traffic verursachen, ist das der Knotenpunkt. Aber natürlich auch für die User gut. Durch die Techniken, welche von Quickfire Networks entwickelt wurden, senkt sich der Traffic Verbrauch bei Videos.

Facebook verbraucht also weniger Traffic. Die Videos werden aber auch vom Speicherplatz optimiert. Man spart sich also Traffic und auch Speicherplatz. Und um an diese Technik und das Personal zu kommen, hat Facebook letztendlich Quickfire Networks aufgekauft. Einige Mitarbeiter wechseln nun zu Facebook. Und das Unternehmen wird dicht gemacht.

Das lustige an der ganzen Geschichte, es gibt Startup’s und Unternehmensgründer, die bauen nur eine Firma auf um diese dann entsprechend an Facebook, Google oder co zu verkaufen. Die Gründer und Mitarbeiter arbeiten dann beim neuen Arbeitgeber. Die Technik geht zum neuen Arbeitgeber. Die “gezüchtete” Firma wird aufgegeben.

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