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Resident Evil 7 – Der Horror ist zurück!

Resident Evil 7 Cover
Geschrieben von Claudia Wendt

Endlich ist es wieder da! Das Grauen, das Gänsehautfeeling, die Angst! Das neue Resident Evil lässt dem Spieler die Haar zu Berge stehen und beim kleinsten Geräusch zusammenzucken!

Back to the Roots!

Frühere Resident-Evil-Teile machten aus dem grausigen Survival-Horror eher einen Actionshooter, sehr zur Enttäuschung aller Rätsel- und Horrorfreunde. Das neue Resident Evil 7 kommt da endlich wieder ganz anders daher.

Der Anfang des Horrors

Ethan Winters ist auf der Suche nach seiner Frau, die drei Jahre zuvor für Tod erklärt wurde. Plötzlich bekommt er von ihr einen Brief, in welchem sie verlangt, dass er sie von der Baker-Farm abholen soll. Die Farm liegt beim US-Dörfchen Dulvey, in den Sümpfen von Louisiana. Zu Begin macht sich Ethan also auf dem Weg, um seine lange vermisste Frau nach Hause zu holen. Schnell merkt Ethan, dass auf dem Anwesen etwas ganz und gar nicht stimmt. Die Gedärme in der Küche und die tote Krähe aus der Mikrowelle sind nur der Anfang. Bevor er näher erfahren kann, wird Ethan niedergeschlagen.

Familie Baker lädt ein

Mit dröhnendem Schädel erwacht er gefesselt am Küchentisch der Baker-Familie. Der Vater, Jack, die Mutter, Marguerite, der Sohn Lucas und die unheimliche Großmutter, steiten sich genüsslich um Körperteile, Knochen und Innereien, die sie Jack versuchen in den Mund zu stopfen. Als die Familie kurz abgelenkt ist, reißt Jack aus und muss ab jetzt versuchen aus dem gruseligen Haus zu entkommen.

Resident Evil 7 Screenshot

Gejagt und gehetzt

Im Gegensatz zu früheren Spielen wird Resident Evil 7 aus der Egoperspektive gespielt. Die Atmosphäre, die entsteht lässt den Spieler bei jedem Knarren und Knarzen im Haus aufhorchen, während er auf der Suche nach dem Ausgang Waffen, Munition und Heilkräuter sammelt. Die Spielstände können mit einem Kassettenrekorder gespeichert werden. Licht und Schatteneffekte bringen unterstützen die bedrückende Atmosphäre. Die Umgebung ist extrem detailliert dargestellt. Die ganze Atmosphäre versetzt den Spieler perfekt in das gruselige Spielerlebnis. Jederzeit hat der Spieler das Gefühl, das ein Angriff kommen kann.

Bekanntes Häuserlabyrinth

Wer hat es nicht vermisst, das schier endlose Labyrinth von Türen und Räumen. Während der Spieler auf Erkundung geht, muss er achtgeben nicht Jack in die Arme zu laufen. Wer ihm begegnet hat keine Sorgen mehr, nur ein schnelles Ableben. Die Gegner sind nicht so gnädig, durch normale Pistolenkugeln zu sterben, sondern stehen wieder auf. Viele verschiedene Gegner gibt es nicht. Neben Insekten lauern später die “Molded”, Pilzmonster im Keller. Wer klassische Zombies will, sucht leider vergebens.

Was ist geschehen?

Überall im Haus sind Zettel, Papiere und Fotos verteilt. Der Spieler erkundet das Haus und versucht zudem die Frage zu lösen, was geschehen ist. Rätsel müssen gelöst werden. Kommoden und Schränke enthalten Hinweise, Munition, Heilkräuter, Schießpulver und Chemikalien. Mit ihnen kannst du zum Beispiel Heiltränke mixen.

Genügend Munition?

Hat der Munitionsmangel in Resident Evil 7 endlich ein Ende? Nein! Zwar gibt es genügend Munition, die benötigt der Spieler jedoch für das Erledigen der Monster. Zur Unterstützung gibt es Steroide, die dauerhaft die Gesundheit erhöhen, Stabilisierer, die die Nachladezeit verkürzen und Psychotonikum-Pillen, die alle nützlichen Gegenstände in der Umgebung für begrenzte Zeit anzeigen.

Das Inventar

Das Inventar ist so strukturiert, dass beim öffnen gleich alle Items zur Verfügung stehen. Für den Zugriff gibt es eine Schnellwahltaste. Gefundene Items können untersucht werden. Bei verschlossenen Türen öffnet das Spiel das Inventar automatische und fragt den Spieler, ob Gegenstände eingesetz werden sollen. Die Inventarplätze sind wie bei jedem Resident Evil begrenzt. Vor oder nach schwierigen Kämpfen ist es empfehlenswert mit Kassettenrekorder zu speichern, da die automatischen Speicherpunkte nicht immer günstig liegen.

Kopfnüsse

Von ihnen gibt es leider nicht so viele und so schwierige, wie zum Beispiel im ersten Resident Evil-Spiel. Es gilt Schlüssel zu finden, Türen zu öffnen und mehr oder weniger schwere Rätsel zu lösen. Für mehr Informationen gibt es im Spiel an verschedenen Stellen Videokassetten. Sie erzählen aus der Sicht eines früheren Kamerateams, was im Haus passiert ist. Innerhalb der Filme übernimmt der Spieler unmittelbar die Steuerung einer Figur. Die Videobänder unterstützen die Atmosphäre des Spiels enorm und geben Lösungshinweise für manche kniffligen Rätsel.

Horror-Surival und Shooter?

Solange sich der Spieler auf dem Baker-Anwesen befindet, ist das Spiel von der Rätsel-Horror-Survival-Atmosphäre geprägt. Das ändert sich zum Teil, wenn die Handlung des Spiels mit Ethan zum Alten Haus wechselt. Dort lebt die Mördermama Marguerite. Im zweiten Anwesen entwickelt sich Resident Evil 7 Richtung Shooter. Es wird viel geschossen und in der Geschichte gibt es die eine oder andere Verbindung zu früheren Resident-Evil-Teilen. Dort, wo sich die Story entwickelt, ist der Spieler gezwungen Entscheidungen zu treffen, die zwar den Handlungsverlauf, aber die Zwischensequenzen beeinflussen.

Fazit

Der 7. Resident-Evil-Teil ist endlich wieder ein Resident Evil der alten Schule, der das Grauen lehrt. Zwar tendiert der hintere Teil des Spiels dazu zu Shooterlastig zu sein, trotzdem ist die Atmosphäre greifbar und lässt dem Spieler die Nackenhaare zu Berge stehen. Der Survival-Horror zeigt, wie es geht und ist für Horror- und Survival-Fans sehr zu empfehlen. Endlich gibt es wieder ein “richtiges” Resident-Evil. Wem der normale Schwierigkeitsgrad zu einfach ist, kann sich nach dem ersten Durchspielen am “Irrenhaus”-Schwierigkeitsgrad versuchen, der keine Checkpoints und dem Spieler stärkere, schnellere Gegner entgegenschleudert.

 

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