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Landmark – ein Release mit Problemen

Geschrieben von zaadmin

Für alle, die Bock auf ein kleines bisschen Drama haben, hat der Publisher und Entwickler Daybreak Game Company da vielleicht etwas auf Lager. Anders als Everquest Next, welches offiziell für tot erklärt wurde, wurde der Spin-off Everquest Next Landmark veröffentlicht nachdem er doch eine Weile im Early-Access verbracht hat. Kunden haben mit diesem Release jedoch gewisse Probleme.

Nachdem verkündigt wurde, dass Everquest Next offiziell nicht weiter entwickelt wird, ist der Sandboxableger namens Everquest Next Landmark nicht verschwunden. Über Steam Early-Access konnten weiterhin Founderpacks gekauft werden mit der Absicht, dass das Spiel zum Release F2P wird. Letzteres hat sich geändert und zwar so ziemlich genau gestern als das Spiel veröffentlicht wurde. Das Everquest Next wurde aus dem Titel gestrichen und lautet nur noch Landmark. Zudem kostet es jetzt 9,99€. Man möge sich jetzt denken, dass der 10er für das Spiel vielleicht nicht so eine große Sache ist. Das dürfte an für sich auch das geringste Problem sein. Es ist viel mehr das gesamte drumherum, welches Spielern sauer aufstößt.

Das Sandbox Spiel Landmark wurde nun released. Viele Kunden können aber nicht auf ihren Account zugreifen.

Das Sandbox Spiel Landmark wurde nun released. Viele Kunden können aber nicht auf ihren Account zugreifen.

Spieler machen vieles mit. Das haben große Publisher wie EA, Acvitiviosn und Ubisoft gelegentlich bewiesen. Und auch aus der Indie- und Crowdfunding-Ecke gibt es nicht gerade wenige Anekdoten in denen Spieler Geduld und ihren guten Willen zeigten.

Es gibt allerdings eine Sache, die einem die Spielerschaft nicht verzeiht. Und das ist, wenn man sie ganz frech verarschen will. Im Falle der Founderpacks fühlen sich Kunden insofern geprellt, als dass mit den 10€ das versprochene F2P ohne ein Wort zu verlieren einfach gekippt wurde. Auch regen sich viele Besitzer der Founderpackete auf, dass der Spielclient jene dazu auffordert das Spiel nochmals zu kaufen. Über die Steamforen nehmen die Beschwerden zu. Bei einigen Spielern sei das Spiel sogar aus der Steambibliothek entfernt worden. Und der Steamsupport scheint auch keine große Hilfe zu sein (was wohl niemanden überraschen dürfte). Schaut man sich die Steamforen und das offizielle Forum zu Landmark an, so scheinen eher die Kunden Probleme zu haben, die das Spiel über Steam erworben haben. Von daher bleibt zu erhoffen, dass es sich hierbei um einen Fehler mit der Accountvernüpfung durch die Umstellung des Geschäftsmodells handelt.

Neben den Problemen bezüglich der Accounts von Early-Access Kunden kommt noch eine weitere ganz große Kritik aus den Reihen der Spieler auf: Man häbe nach einem sehr langen Entwicklungsstillstand einfach einen Preis an das unfertige Spiel gehängt und den Titel geändert in der Hoffnung aus Landmark noch schnell etwas Geld heraus zu pressen.

Wer sich das Spiel allerdings neu kauft, für den läuft die Sache anscheinend rund. Kaufen, runterladen und online Holz, Steine und andere Ressourcen abbauen um allerlei Dinge zu bauen. Zudem kann man ähnlich wie auch in Creativerse Blaupausen für allerlei Gebäude und Gegenstände gegen Echtgeld, welches man in eine Shopwährung umtauschen muss, kaufen.

Egal wie man es dreht und wendet, nach der Geschichte mit H1Z1 ist dies das zweite Mal, dass Daybreak sich bei ihren Kunden unbeliebt gemacht haben. Bleibt zu hoffen, dass es sich hier um ein Missverständnis handelt oder einfach etwas schief ging. Zum Entstehungszeitpunkt der News hat Daybreak die momentane Situation nicht kommentiert. Moderatoren des offiziellen Forums versuchen jedoch Kunden mit diesem Problem zu helfen.

Quelle: Storepage und Foren auf Steam und Daybreaks offizieller Seite zum Spiel.

 

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