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Impressumspflicht bei Youtube?

Geschrieben von David Scheuß

Im Mai 2013 hat Michael schon einmal lang und breit über die Pflicht, auf Social-Media Platformen ein Impressum zu hinterlegen, wenn man dort eigene Inhalte veröffentlicht, gequatscht. Doch was hat sich bis 2015 geändert und wer hat ein Impressum und wer nicht?

Hier findet ihr den Artikel von 2013: Michael`s Supergeilertollermegahammerartikel!!!

Wozu braucht man ein Impressum? Was ist das und muss ich das auch haben?
Solche und ähnliche Fragen kursierten kürzlich im Netz und verursachten bei vielen Kanalinhabern und auch Let`s Playern Unbehagen.

Jeder hat bestimmt schon einmal ein Impressum gesehen. Es ist meist auf Internetseiten zu sehen und beinhaltet die Anschrift und perönliche Informationen. Aber wieso macht man das?

Es handelt sich hierbei um eine Art Andockstation, um die Betreiber der Seite zu kontaktieren, falls diese sich juristisch auf dünnem Eis bewegen oder es allgemein ein Problem bezüglich der Internetseite gibt. Wer kein Impressum hat, wo eigentlich eines sein sollte, wird dann schnell abgemahnt und darf saftige Strafen erwarten. Aber wann braucht man ein Impressum und wann nicht?

Kurz, wer unternehmerisch handelt, muss ein Impressum besitzen. Sei es durch Informationsaustausch mit großen Massen, durch politische oder journalistischer Beeinflussung durch eigene Inhalte oder auch einfach schlicht durch das Erzielen von Umsatz/Gewinn. Dann muss ein Impressum vorhanden sein. Trifft das jetzt auch auf Youtuber zu, wo Youtube doch selber ein Impressum hat?

Jap!

Ihr seid für eure eigenen Inhalte verantwortlich und wer im Prinzip Werbung auf seine Videos schaltet, sprich Umsatz erwirtschaftet und eigene Inhalte veröffentlicht, sollte sich ein Impressum zulegen. Große Youtuber wie Gronkh und Sarazar besitzen auf ihren Kanalinfos ebenfalls ein Impressum.

Rechtlich ist diese Festlegung, ein eigenes Impressum zu besitzen, nicht sehr gefestigt. Bei kleinen Youtubern wird niemand aufhebens machen, nur weil kein Impressum vorhanden ist aber bei größeren Kanälen, die meist zu Netzwerken oder Unternehmen gehören, muss man schnell genug einlenken um mit dem Gesetz nicht in Konflikt zu geraten.

Soviel zu einem kleinen Artikel, eine Auffrischung zum Thema Impressum auf Kanälen, ja oder nein? Viel hat sich zu damals nicht verändert aber je mehr Youtube in die professionelle Schiene rutscht, desto eher muss man damit rechnen, dass das Gesetz nachziehen wird und das Rechtliche Verfahren auf Kanälen konsequenter wird.

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Marcianer
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Marcianer

Das ist so nicht ganz richtig. Der Zweck muss nicht einmal gewerblicher Natur sein, wenn es nach dem § 55 Rundfunkstaatsvertrages (RstV) geht. Dort sind zwar nur Seiten mit regelmäßigen journalistischen Inhalten, die zur Meinungsbildung beitragen können, aufgeführt, aber so richtig geregelt, wann das denn nun der Fall ist, ist das nicht.

Von daher würde ich die Aussage dieses Artikels nicht so pauschal stehen lassen.

Michael Fuchs
Gast

Sei es durch Informationsaustausch mit großen Massen, durch politische –> oder journalistischer Beeinflussung <– durch eigene Inhalte oder auch einfach schlicht durch das Erzielen von Umsatz/Gewinn. Auch steht es so im "Hauptartikel" von 2013: 2. Auf dieser Seite findest du journalistischen-redaktionell gestaltete Inhalte, die zur Meinungsbildung beitragen können. Eben ein Blog, mehr sind wir aktuell nicht. Lets-Plays.de ist ein Online Blog, mit Schwerpunkt Gaming und Let’s Plays. Anders sieht es beim Magazin aus, aber das ist wieder ein anderes Thema. Betreibst du also einen Blog, schreibst dort Artikel bist du damit auch betroffen. Nun kann man sich natürlich fragen, wer… Weiterlesen »